Kultusstaatssekretärin Carolina Trautner zu Besuch an der Jakob-Fugger-Berufsfachschule

"Total sympathisch", "echt interessiert", da waren sich die Schülerinnen und Schüler einig. "Hatte ich mir so gar nicht vorgestellt" meinten andere.

145 Jugendliche aus vier Wirtschaftsschulklassen und drei Berufsfachschulklassen für IT bzw. Informatik durften Carolina Trautner als Staatssekretärin für Unterricht und Kultus und damit als Mitglied der bayerischen Staatsregierung in der Hermann-Schmid-Akademie kennen lernen. Mehr noch: Als einige ihre Motivation, diese Schulen zu besuchen und ihren individuellen Werdegang dorthin vorstellen, hörte Frau Trautner interessiert zu. 

Sie zeigte bei den anschließenden Fragen der SchülerInnen, dass ihr auch die Berufsfachschulen und Wirtschaftsschulen, die von insgesamt „nur" rund 30.000 jungen Menschen in Bayern in jedem Schuljahr besucht werden, wichtig sind

Ein zentrales Thema war natürlich die „Digitalisierung", d.h. der weitere Ausbau des IT-Einsatzes im Unterricht, in den in Bayern ab sofort 212 Millionen Euro in Hardware, Software und Lehrerfortbildung fließen werden.

In der HSA wird die Realschule davon profitieren, denn an den beruflichen Schulen ist der IT-Einsatz ja der Ausbildungszweck selbst und daher im Schulhausneubau bereits auf hohem Niveau zum Alltag geworden.

In ihrer Kurzpräsentation zeigte eine Schülerin, dass an den Berufsfachschulen weit mehr Zeit für IT als in der dualen Ausbildung investiert wird, nämlich elf Unterrichtsstunden bei den kaufmännischen Assistenten für IT- bzw. ganze 29 bei den Assistenten für Informatik. Zugleich bieten die Schulen auch dann die Chance auf eine abgeschlossene Berufsausbildung in diesem anspruchsvollen Berufsfeld, wenn man keine entsprechende Lehrstelle gefunden hat.

Gut ausgebildete Fachkräfte und Handwerker seien heute besonders gefragt, betonte Frau Trautner. Ein guter Bildungsweg und beruflicher Erfolg führe nicht nur über das Gymnasium oder Studium. Einigen Beiträgen der SchülerInnen an diesem Morgen war aber zu entnehmen, dass sie sich teilweise mit dem Ziel zu studieren auf den zweiten Bildungsweg über die Mittlere Reife und FOS bzw. BOS gemacht haben. Schulleiterin Nicole Schmid mahnte, ein Studium nicht als Prestige oder Selbstzweck zu betrachten, sondern in der ursprünglichen Bedeutung als ein besonderes Bemühen, in einem beruflichen Bereich mit vollem Einsatz und Interesse höchste Leistung zu bringen.

"Ich möchte Euch bitten, Euch in der Gesellschaft zu engagieren, in Organisationen verschiedenster Art oder auch Parteien" schloss Frau Trautner am Ende und die Jugendlichen konnten dabei fühlen, wie wichtig ihr diese Botschaft ist.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Frau Trautner dafür, dass uns eine so engagierte Politikerin eine wertvolle Stunde geschenkt hat.

Gute Bildung und sichere Arbeitsplätze sind die be...
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